Lorem Ispum

Schwankungen in der Folienextrusion frühzeitig erkennen

Kontinuierliche Inline‑Messwerte für stabile Foliendicken und reproduzierbare Materialverteilung.

Wenn thermische oder mechanische Abweichungen entstehen, verändern sie die Foliendicke

Kunststofffolien reagieren sensibel auf Schwankungen in Schmelzetemperatur, Durchsatz, Viskosität oder Abzugsgeschwindigkeit. Diese Einflüsse wirken sich unmittelbar auf die Dicke, Schichtverteilung und Materialhomogenität aus. Werden Abweichungen erst am Rollenende sichtbar, haben sie sich bereits im gesamten Produktionsverlauf verfestigt und lassen sich nur eingeschränkt korrigieren.

Extrusions- und Kalanderprozesse reagieren stark auf kleinste Prozessschwankungen. Inline‑Messsysteme machen diese Veränderungen sichtbar, während sie entstehen – nicht erst am fertigen Produkt.GreCon Engineering

Fehlende Transparenz im Prozess – belastbare Fakten aus der Industrie

In vielen Extrusions- und Kalanderprozessen werden qualitätsrelevante Parameter noch immer zeitverzögert oder nur stichprobenartig erfasst. Ohne kontinuierliche Inline‑Messung fehlt die notwendige Transparenz, um Prozesse stabil, effizient und reproduzierbar zu steuern. Die Folgen sind gut dokumentiert.

25 %

Materialeinsatz – typische Überdosierung ohne Inline‑Messung

> 70 %

der Qualitätsabweichungen entstehen vor der Endkontrolle

> 72 Std.

Zeitverzug zwischen Prozessabweichung und Laborergebnis

Lö­sun­gen und Kon­zep­te

Eine präzise Kunststofffolienproduktion erfordert Messwerte, die kontinuierlich und inline dort entstehen, wo Abweichungen auftreten. Diese Messdaten bilden die Grundlage für eine stabile Foliendicke, gleichmäßige Materialverteilung und reproduzierbare Qualität – unabhängig von Prozessgeschwindigkeit oder Materialvarianten.

Inline‑Dickenmessung

GreCon THICKNESSCONTROL misst die Foliendicke kontinuierlich entlang der Bahn und macht lokale Streuungen in Echtzeit sichtbar. Die Messdaten unterstützen die Regelung von Extrusion, Kalander, Abzug und Kühlung und ermöglichen eine stabilere Prozessführung.

MEHR ERFAHREN

Inline‑Feuchtemessung

GreCon MATCONTROL HF überwacht das Flächengewicht und die Materialverteilung nahezu vollflächig. Das System erkennt Schichtaufbauschwankungen, lokale Verdichtungen und Inhomogenitäten früh im Prozess und stellt belastbare Daten für die Prozessregelung bereit.

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Fremdkörpererkennung

MATCONTROL HF identifiziert Fremdkörper wie metallische oder mineralische Partikel während der laufenden Produktion. Betroffene Bereiche können gezielt ausgeschleust oder nachbearbeitet werden.

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Die Zukunft der industriellen Messtechnik

„Steigende Liniengeschwindigkeiten, komplexere Schichtstrukturen und enger werdende Toleranzen erhöhen den Bedarf an belastbaren Echtzeitdaten. Inline‑Messtechnik wird damit zum zentralen Bestandteil der Steuerung, weil sie Abweichungen im Moment ihres Entstehens sichtbar macht.“GreCon Engineering
Workers display holographic data in factory hall

Folgen fehlender oder unzureichender Messung – mehr als nur Ausschuss

Produktionsabweichungen entstehen häufig schleichend. Ohne kontinuierliche Messdaten bleiben Materialverteilungen, Dickenänderungen oder innere Unregelmäßigkeiten lange unentdeckt – bis Ausschuss, Reklamationen oder Stillstände auftreten.

Wirtschaftliche Folgen
Erhöhter Materialverbrauch, ungeplante Stillstände, steigende Stückkosten.

Operative Folgen
Instabile Prozesse, häufige Nachjustierungen, Überlastung der Qualitätskontrolle.

Strategische Folgen
Ungenau vorhersehbare Produktionsleistungen, geringere Wettbewerbsfähigkeit.

Die Kosten der Untätigkeit sind hoch. Verlässliche Messtechnik ist keine Komfortlösung, sondern eine strategische Voraussetzung für stabile Prozesse.

finger in front of laptop points to holographic statistics

Herausforderungen in der Kunststofffolienindustrie

Extrusion und Kalandertechnik sind thermisch und mechanisch anspruchsvoll. Kunststoffschmelzen reagieren sensibel auf kleinste Abweichungen, die sich entlang des gesamten Prozesses fortpflanzen.

Typische Herausforderungen

  • empfindliche Foliendicke bei dynamischen Schmelzeverteilungen
  • hohe Liniengeschwindigkeiten mit begrenzten Eingriffsmöglichkeiten
  • komplexe Temperatur- und Druckprofile im Extruder
  • inhomogene Schichtstrukturen durch Additive oder Rezyklate
  • begrenzte Transparenz interner Strukturen ohne prozessintegrierte Messung
  • zeitverzögerte Laboranalysen als alleinige Entscheidungsgrundlage

Das Ergebnis? Prozesse mit hohem Streu- und Fehlerpotenzial.

Diese Risiken sind nicht theoretischer Natur – sie treten täglich auf, bleiben oft unentdeckt und verursachen erhebliche Kosten.
Deshalb ist industrielle Messtechnik keine Option, sondern eine Notwendigkeit.
Und genau hier kommt Fagus-GreCon ins Spiel.

Alles im Blick: Unsere Messtechniklösungen

Die mit GreCon‑Messsystemen gewonnenen Messwerte liefern genau die Daten und Informationen, die erforderlich sind, um Kunststofffolienanlagen effizient, reproduzierbar und zuverlässig zu steuern. Die Messung erfolgt inline, kontinuierlich und prozessintegriert – dort, wo Abweichungen entstehen und noch beeinflussbar sind.

Unterstützte Mess‑ und Optimierungsaufgaben

  • Dickenmessung
  • Flächengewichtsmessung
  • Fremdkörpererkennung
  • Überwachung geschäumter oder dicker Kunststoffbahnen

Die Messlösungen sind modular einsetzbar und lassen sich sowohl in bestehende Produktionslinien integrieren als auch in neue Anlagenkonzepte einbinden. Ziel ist eine belastbare Datengrundlage für stabile Prozesse und fundierte Entscheidungen – mit industrieller Robustheit, Langzeitstabilität und prozesssicherer Integration.

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