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JELU-Cellulose: Funkenerkennung und Funkenlöschung

Wie GreCon die Zelluloseproduktion vor Funken, heißen Partikeln und Flammenrisiken schützt – mit automatischer Löschung für Mühlen, Rohrleitungen und Absaugsysteme.

  • Veröffentlicht 29. April 2026

JELU - spezialisiert auf Naturfasern

Im Jahr 1908 als Getreidemühle gegründet, produziert das Familienunternehmen heute pro Jahr viele Tausend Tonnen Cellulose für die unterschiedlichsten Branchen. Nachdem es in der Vergangenheit immer wieder zu Brandereignissen gekommen war, werden seit 35 Jahren alle gefährdeten Bereiche mit GreCon-Funkenlöschanlagen ausgerüstet. So werden Mühlen, Transport- und Absaugsysteme auf Funken und heiße Teilchen überwacht und bei einer Meldung durch einen fein verdüsten Wassernebel abgelöscht.

 

Brand- und Explosionsgefahren

Die Verarbeitung von Cellulose beinhaltet mehrere Brand- und Explosionsgefahren

Um gleichmäßige Hackschnitzel herzustellen, sind Zerkleinerungsprozesse durch Mühlen nötig. Diese Verarbeitungsschritte bergen viele Brandrisiken. Feiner Staub, Sauerstoff und Zündquellen in Form von Funken oder heißen Partikeln sind eine brandgefährliche Mischung. Geraten Fremdkörper, wie kleine Steine oder Nägel, in die schnell laufenden Mahlwerke ist Funkenflug unausweichlich. Bewegte Anlagenteile, wie z.B. Ventilatoren, schlagen oftmals z.B. durch Verschleiß Funken. In der Folge wird ein Funke durch die Absauganlage der Mühle in nachgelagerte Anlagen wie dem Vorabscheider oder der Filteranlage transportiert, dort kann er zu Bränden oder Staubexplosionen führen.  Auch die Mühle selbst ist gefährdet. Staut sich Material auf, kommt es zu Überhitzungen.

Unsere Lösung für JELU-Cellulose

Funkenerkennung und -löschung bei der Zellstoffproduktion

Nachdem man bereits 1982 die erste Funkenlöschanlage bei JELU installierte, wurde das Schutzkonzept kontinuierlich erweitert. Im Jahr 2005 wurden alle Zentralen der älteren Generation auf die neue Funkenmeldezentralen-Generation modernisiert.

Wird ein Funke oder heißer Partikel erkannt, wird der Anlagenbereich sofort abgeschaltet und die automatische Löschung aktiviert.
Dazu wurde die Mühle selbst auch mit einer Löschautomatik ausgestattet. Selbst beim Ausschalten der Anlage läuft die Mühle noch bis zu eine Minute weiter und wirbelt Staub auf, welche in Verbindung mit Sauerstoff und der Zündquelle eine große Gefahr darstellt. Nach einer kurzen Prüfung wird die Mühle wieder angefahren und die Produktion kann nach minimaler Unterbrechung wieder fortgesetzt werden.

Neben dem hochsensiblen Funkenmelder FM 1/8 für die Detektion von Funken und heißen Teilchen in Transportleitungen, werden bei JELU auch tageslichtunempfindliche Melder vom Typ DLD 1/8 zur Überwachung von Anlagen mit Tageslichteinfall verwendet. Daneben kommen auch Flammenmelder zum Einsatz. Diese überwachen aus einer großen Entfernung ganze Bereiche wie das Mühlengebäude.

Technische Details zu unserer Lösung

  • 4 Funkenmeldezentrale CC7000
  • Hochsensible Funkenmelder FM 1/8
  • Hochempfindlicher Detektor für die Detektion von Flammen
  • Insgesamt 50 Detektions- und Löscheinheiten
  • Funkenerkennung unter Tageslichtbedingungen
  • Vollautomatisches Löscheinrichtung
[Translate to Deutsch DE:] Mill for processing cellulose
Die Mühle selbst wird durch ein automatisches Löschsystem geschützt, wodurch das Risiko einer Entzündung während des Stillstands reduziert wird und die Produktion nach nur einer kurzen Unterbrechung wieder aufgenommen werden kann.
[Translate to Deutsch DE:] Pipes at outdoor section of an industrial process line
Tageslichtunempfindliche GreCon-Detektoren überwachen Förderleitungen selbst in Bereichen mit Umgebungslicht und erkennen zuverlässig Funken sowie heiße Partikel dort, wo herkömmliche Detektionssysteme an ihre Grenzen stoßen können.

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