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GreCon HPS 5000

Berührungslose Hochgenauigkeitswaage zur Bestimmung von Plattengewicht und Materialverteilung

Die Hochgenauigkeitswaage „HPS 5000“ von GreCon erfasst hochauflösend und in voller Produktbreite die Flächengewichtsverteilung am fertigen Messgut (an der fertigen Platte) direkt hinter der Presse bzw. Säge. Damit können kleinste Abweichungen in der Flächengewichtsverteilung festgestellt werden.

Vorteile auf einen Blick

  • Vollflächige (100 %) und berührungslose Messung des Messgutes
  • Erkennung und Optimierung des Materialeinsatzes
  • Hohe Genauigkeit und Flexibilität dank sehr feiner Auflösung und taraloser Messung
  • Gewichtsbestimmung der gesamten Platte sowie Rasterauswertung bei frei wählbarer Auflösung
  • Längs- und Querschwankungen im Gewicht können umgehend erkannt bzw. korrigiert werden
  • Klassifizierungsmöglichkeit des Produkts
  • Sicherheit vor untergewichtigen Platten oder Plattenteilen
  • Möglichkeit zur optimalen Sollgewichtsanpassung
  • Geringer Platzbedarf gegenüber Standard-Waagen
  • Messsicherheit durch Kalibriermöglichkeit, selbst bei kurzen Plattenlücken
  • Parallelmessung und Vergleich des Probeschnitts imn der HPS und im Labor
  • Ermittlung der exakten Rohdichte in Verbindung mit Dickenmessung
  • Vernetzungsoption mit DIEFFENSOR zur automatischen Regelung

HPS hinter der Presse oder der Diagonalsäge

Bei Produktionsanlagen mit einer sehr hohen Durchlaufgeschwindigkeit, bei einem ungünstigen Verhältnis von Tara zu Plattengewicht und/oder bei beengten Platzverhältnissen ist die HPS 5000 die optimale Lösung für jeden Produktionsprozess.
Durch eine optionale Anbindung der HPS 5000 an eine GreCon-Dickenmessanlage lässt sich die mittlere Rohdichte sowie deren Verteilung innerhalb der Platten ermitteln und zur Prozessoptimierung heranziehen. Damit können alle Produktions-Reserven ausgenutzt werden, um die Anlage zu optimieren.
Neben der flächendeckenden Gewichtserfassung jeder einzelnen Platte wird auch die Materialschwankung innerhalb der Platte bestimmt. Dies erfolgt in Längs- und Querrichtung. Zugleich ist eine Kontrolle der Wiegetechnik im Formstrang gegeben. Somit stellt die HPS 5000 das präzise Plattengewicht und die Materialverteilung innerhalb der Platte zur Verfügung. Die Materialverteilung wird analysiert und durch entsprechende Kennzahlen dargestellt. 

Messverfahren

Die HPS 5000 arbeitet nach dem Absorptionsmessverfahren. Oberhalb des Materials befinden sich eine oder mehrere Röntgenquellen. Unterhalb messen hochgenaue Detektoren die nicht durch das Material absorbierte Reststrahlung. Aus dem Grad der Schwächung der spezifischen Dichte des durchstrahlten Materials lassen sich das Flächengewicht und die Materialverteilung bestimmen.
Unter Berücksichtigung der Plattengröße wird aus dem gemessenen Flächengewicht das Plattengewicht berechnet. Die Platten werden im Durchlauf gewogen. Auch sehr leichte bzw. kurze Platten lassen sich unabhängig von der Geschwindigkeit wiegen.

Kalibrierung

Die HPS 5000 ist mit einer Kalibrierüberprüfung ausgestattet. Hierfür verfügt die HPS über eine Probenschnittschublade, mit der Probenschnitte aus der Produktion im laufenden Betrieb vermessen werden. Mit der Probenmessung wird der Ablauf eines Laborschnitts, basierend auf den Messdaten der HPS, nachgestellt. Das rezeptspezifische Flächengewicht wird entsprechend des ermittelten Absorptionskoeffizients abgeglichen. 


Software-Funktionen

  • Das Kernstück des Softwarepaketes ist die Visualisierung. Hier werden alle aufgenommenen Daten erfasst, protokolliert und grafisch aufgearbeitet. Die einfache und auf alle Messsysteme abgeglichene Menüstruktur erlaubt eine intuitive Bedienung. Klare Angaben und Grafiken erlauben dem Bediener ein schnelles und effektives Eingreifen in den laufenden Produktionsbetrieb.

  • Prozessschwankungen werden durch rezeptspezifische Vergleiche von Soll- und Ist-Wert signalisiert. Die präzisen Messwerte und deren übersichtliche Präsentation durch numerische und grafische Anzeigen ermöglichen ein rechtzeitiges Eingreifen in den Produktionsprozess. Somit wird eine gleichbleibend hohe Produktqualität bei optimiertem Einsatz von Material und Energie erreicht.

  • Die Datenbank bietet die Möglichkeit, aufgenommene Messwerte zu speichern und gegebenenfalls in andere Dateiformate zur weiteren Bearbeitung und Auswertung zu exportieren. Die einheitliche Datenstruktur ermöglicht einen vereinfachten Zugriff durch Prozessleitsysteme.

  • Die erfassten Messdaten erlauben jederzeit einen schnellen Überblick über den bisherigen Produktionsverlauf. Langzeitauswertungen zeigen mit Hilfe von Grafiken die Auswirkung von Änderungen an Produktionsparametern. Die ausgewerteten Prozessdaten können als Protokoll zur weiteren Analyse generiert werden.

  • Für die Datenübertragung an übergeordnete Prozessleitsysteme stehen verschiedene Anbindungen über Netzwerke wie OPC oder ODBC zur Verfügung. Zusätzlich können auf Anfrage Profibus und Profinet zur Verfügung gestellt werden.


Ablauf der Probenmessung

Die Fixierung der Messprobe erfolgt durch pneumatische Zylinder. Die Messproben werden seitlich in die Probenschublade eingeführt. Die Messung der Probe wird durch einen Drucktaster eingeleitet und erfolgt in einer ausreichenden Plattenlücke. 

 


Weitere Informationen

  • Messbereich: von 1,0 kg/m² bis 50 kg/m²*
    Plattenvorschub: < 240 m/min
    Plattenlängen: > 2 m
    Messgenauigkeit: ± 0,5 % (des Ist-Gewichts) oder
    Messgenauigkeit: ± 25 g/m²
       
    Abweichungen auf Anfrage  
       
  • Die GreCon-Messsysteme sind zur Unterstützung der Bediener mit dem GreCon-SATELLITE-Online-Support ausgestattet. Dies ermöglicht einen sicheren, einfachen und schnellen Remote-Support bei einer eventuellen Störung oder zur Kontrolle der Anlage. Jeder Online-Support wird mitgeloggt und in einer Anlagenhistorie dokumentiert.

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