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Kirschauer Textil

Brandschutz für die Textilproduktion

Nach verheerendem Brand springt dem Kirschauer Traditionsunternehmen die Versicherung ab. Nach zwei Jahren und zahlreichen Brandschutzmaßnahmen ist die Textilfirma wieder versichert.

10. Februar 2014: Um kurz nach 6 Uhr wurde die Feuerwehr in Bautzen alarmiert. In der Folge wurden weitere Wehren nachalarmiert. In der Spitze waren bis zu 270 Einsatzkräfte im Einsatz. Der Ausbruchsort des Brandes konnte von den Mitarbeitern deutlich in einer Produktionsmaschine lokalisiert werden.  Nachdem die Feuerwehr jedoch ein Tor der Produktionshalle öffnete, wurde dem Brand zusätzlicher Sauerstoff zugeführt. Das führte zur Entfachung des Feuers, wodurch sich der Brand in der Folge auf die andere Produktionshalle ausbreiten konnte. Nach mehr als 24 Stunden war der Brand schließlich unter Kontrolle. Insgesamt entstand ein enormer Schaden von 14 Mio. €. 

Kundenaussagen

Daniel Münzberg, Authorised Signatory of Kirschauer Textil

„Wir hatten seit Installation der Funkenlöschanlage zwei Ereignisse, bei denen die Funkenlöschanlage Funken erkannt und automatisch abgelöscht hat. Das gibt uns Sicherheit, dass die Investition in vorbeugenden Brandschutz die richtige Entscheidung war.“ 

Das Unternehmen

1845 wurde im sächsischen Kirschau das bekannte Scheuertuch entwickelt. Das familiengeführte Traditionsunternehmen Kirschauer Textil führt die Tradition der Produktion von hochwertigen Textilien mit heute 80 Mitarbeitern weiter. Regenerative Textilien bilden die Grundlage für die zu 100 % in Deutschland hergestellten Qualitätsprodukte. Abnehmer finden sich in ganz Europa im Groß- und Einzelhandel. Neben der bewährten hohen Qualität sind Termintreue und kundenorientierte Lösungen die stärksten Argumente in einer osteuropäisch bzw. asiatisch dominierten Textilindustrie. 

Brandrisiken in der Textilverarbeitung

Die Herstellung von Textilien birgt Risiken entlang der gesamten Prozesskette. Funken, Glimmnester und überhitze Maschinenteile können in den Produktionsschritten Reißen, Ballenöffnung, Mischen und Vliesbildung entstehen. Der pneumatische Transport des Materials ist ebenso gefährdet. Trifft auf das staubexplosionsgefährdete Materialgemisch eine Zündquelle, wie z. B. ein Funke, ist ein Unglück nicht auszuschließen. Um diese Erfahrung nicht noch einmal zu machen, hat das Kirschauer Unternehmen in eine automatische Funkenlöschanlage investiert. „Wir mussten schnell handeln nach dem Brand.“ fasst Daniel Münzberg, Prokurist, Kirschauer Textil, die Dringlichkeit der Situation zusammen. 

Investition in Sicherheit

Seitdem sind die gefährdeten Produktionsschritte durch eine GreCon-Funkenlöschanlage gesichert. Hochsensible Funkenmelder vom Typ FM 1/8 überwachen die Transportleitungen auf Zündinitiale. Bevor sie in nachgelagerte Anlagen gelangen können, werden sie durch eine automatisierte Löscheinrichtung mit fein verdüstem Wassernebel abgelöscht. Aufgrund der nur geringen Menge an eingebrachtem Wasser ist der Einfluss auf nachfolgende Verarbeitungsschritte minimal. Insgesamt überwachen die Produktion zwölf Funkenmelder vom Typ FM 1/8. Innerhalb von Millisekunden werden Zündinitiale durch insgesamt sechs Löschautomatiken abgelöscht. „Wir hatten seit Installation der Funkenlöschanlage zwei Ereignisse, bei denen die Funkenlöschanlage Funken erkannt und automatisch abgelöscht hat. Das gibt uns Sicherheit, dass die Investition in vorbeugenden Brandschutz die richtige Entscheidung war.“ so Daniel Münzberg. Neben der Funkenlöschanlage investierte das Unternehmen auch in eine Hochdruck- Nebelanlage. Durch diesen Einsatz konnte der sächsische Textilhersteller vor kurzem eine neue Versicherung finden. Die Investition machte sich auch positiv bei der Festlegung der Versicherungsprämie bemerkbar.